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Aktivitäten

THW LVGst Ortsverband Lahnstein

© THW Lahnstein 2010

14. April 2010 Sprengung Aussichtsturm am Lichterkopf

Im Rahmen einer Übungssprengung wurde am Mittwoch der Aussichtsturm am Lichterkopf gesprengt. Der Turm wurde am30. Mai 1981 von der 2. und 5. Kompanie des Pionierbataillon 5 an die Städte Lahnstein und Koblenz übergeben. Lange Jahre war er für die Wanderer und Spaziergänger ein sehenswertes Ziel. Aber auch an solchen Landmarken nagt der Zahn der Zeit. Zum Schluss musste der Turm aus Sicherheitsgründen im Juli 2008 gesperrt werden. Da der Stadt Lahnstein es an Geld fehlte, konnte der Turm nicht saniert werden.

So wurde von der Stadt beschlossen, den Turm niederlegen zu lassen. Die Stadt fragte beim THW Lahnstein an, ob das THW den Turm sprengen könnte. Nach einer Besichtigung vor Ort sagte das THW seine Unterstützung zu. Im THW Andernach ist eine Sprenggruppe die solche Arbeiten ausführen kann. Zusammen mit dem THW Andernach machte sich das THW Lahnstein an die Planung und berechnete die Notwendigen Mengen an Sprengstoff und die Platzierungen der Bohrungen.

Wie üblich werden Sprengungen nicht vorher angekündigt. In einem unübersichtlichen Gelände, wie auf dem Lichterkopf, wäre der Aufwand sonst zu groß, um den sicheren Bereich herzustellen. Am späten Nachmittag wurden die Hauptpfeiler angebohrt und mit der exakt benötigten Menge an Sprengstoff geladen. In Fallrichtung werden die Zünder eingesetzt, die zeitlich zuerst ausgelöst werden. Die hinteren werden mit Zündern ausgerüstet, die später kommen.

Nach dem ein 300 Meter großer Sicherheitskreis hergestellt wurde, zündete der Andernacher Sprengberechtigte die Ladungen und mit einem vorher festgelegtem Ablauf. Der Rest besorgte wie bei allen Sprengungen die Schwerkraft und die Berechnungen. Der Turm fiel präzise in die vorgegebene Richtung. Nach der Sprengung wurde das Gelände nochmals überprüft und anschließend alle Materialien wieder verlastet, denn der nächste Einsatz steht immer vor der Tür. (Fotos: Stephanie Ems)

Bericht in der Rhein-Lahn-Zeitung vom 15.04.2010

 

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Von der Ferne sieht der Turm noch gut aus. Seit 2008 bestanden aber gravierende Mängel in der Statik, die eine Sperrung des Turmes zur Folge hatte.

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