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Rettungsarbeiten nach dem fiktiven Erdbeben in Wesel war die Aufgabe
eines internationalen Teams. Aus dem THW Lahnstein nahm an der Erdbebenübung
in "Euphoria", Stephan Heinz mit Rettungshund Pia teil. Stephan Heinz ist
Mitglied der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA). Die Übung
wurde von der Europäischen Kommission mit finanziert.
Neben den THW-Einheiten nahmen auch Einsatzkräfte aus den Niederlanden,
aus Malta und Großbritannien teil. THW-Präsident Albrecht Broemme machte
gemeinsam mit Vertretern des Bundesinneministeriums ein Bild von der
internationalen Zusammenarbeit während der Übung.
Vor dem Szenario einer Erdbebenkatastrophen wurde die Rettung von
verschütteten Personen aus Trümmern trainiert. Um realitätsnah üben zu
können, begaben sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer als Schauspieler
unter Trümmer, hinter Betonwände und in Röhren voller Schutt. Die Aufgabe
der Einsatzkräfte war diese Verschütteten mit ihrer technischen Ausstattung
zu finden.
Suchhunde unterstützten die Einsatzkräfte bei der schnellen Lokalisierung
der Verschütteten.
Bei internationale Übungen wie dieser wird die Zusammenarbeit
unterschiedlich organisierter Hilfsorganisationen getestet und verbessert.
Die gemeinsame Arbeit trotz Sprachbarriere soll trainiert und Erfahrungen
aus der Arbeit im Bevölkerungsschutz ausgetauscht werden. So zeigten sich
beispielsweise THW-Präsident Albrecht Broemme begeistert von einem
Modellhubschrauber der britischen Feuerwehr, mit dem hochauflösende
Luftaufnahmen von der Einsatzstelle gemacht werden können.
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