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Aktivitäten

THW LVGst Ortsverband Lahnstein

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09. Oktober 2009 Erdbebenübung - Internationale Zusammenarbeit bei der Rettung von Verschütteten

Rettungsarbeiten nach dem fiktiven Erdbeben in Wesel war die Aufgabe eines internationalen Teams. Aus dem THW Lahnstein nahm an der Erdbebenübung in "Euphoria", Stephan Heinz mit Rettungshund Pia teil. Stephan Heinz ist Mitglied der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA). Die Übung wurde von der Europäischen Kommission mit finanziert.

Neben den THW-Einheiten nahmen auch Einsatzkräfte aus den Niederlanden, aus Malta und Großbritannien teil. THW-Präsident Albrecht Broemme machte gemeinsam mit Vertretern des Bundesinneministeriums ein Bild von der internationalen Zusammenarbeit während der Übung.
 
Vor dem Szenario einer Erdbebenkatastrophen wurde die Rettung von verschütteten Personen aus Trümmern trainiert. Um realitätsnah üben zu können, begaben sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer als Schauspieler unter Trümmer, hinter Betonwände und in Röhren voller Schutt. Die Aufgabe der Einsatzkräfte war diese Verschütteten mit ihrer technischen Ausstattung zu finden.

Suchhunde unterstützten die Einsatzkräfte bei der schnellen Lokalisierung der Verschütteten.
 
Bei internationale Übungen wie dieser wird die Zusammenarbeit unterschiedlich organisierter Hilfsorganisationen getestet und verbessert. Die gemeinsame Arbeit trotz Sprachbarriere soll trainiert und Erfahrungen aus der Arbeit im Bevölkerungsschutz ausgetauscht werden. So zeigten sich beispielsweise THW-Präsident Albrecht Broemme begeistert von einem Modellhubschrauber der britischen Feuerwehr, mit dem hochauflösende Luftaufnahmen von der Einsatzstelle gemacht werden können.

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Luftbildaufnahme des Geländes in Wesel (Foto THW).

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