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Im Rahmen der europäischen Großübung
FloodEx trainierten Leitungs- und
Koordinierungsstäbe (LuK) des THW den Einsatz bei einer Flutkatastrophe in
Norddeutschland, Holland und Großbritannien. Vom 22. bis 25. September
beteiligten sich neben dem THW das Bundesinnenministerium, das Gemeinsame
Lagezentrum des Bundes und der Länder, der Deutsche Wetterdienst (DWD) sowie
britischen und niederländischen Behörden. Auch drei Helfer aus Lahnstein
nahmen an dieser internationalen Großübung teil. Materialmäßig war das THW
Lahnstein mit einem Ladebordwand-LKW, einem Kipper mit 12 Metertonnen
Ladekran und der Börger Hochleistungspumpe dabei. Ebenso wurden große Mengen
an Schlauchmaterial mitgeführt.
Das Übungsszenario basierte auf der Annahme einer extrem starken Sturmflut
auf der Nordsee, die zu Überschwemmungen und Sturmschäden in Großbritannien,
den Niederlanden und Deutschland führt. Die Niederlande und Großbritannien
baten über das Europäische Gemeinschaftsverfahren um Hilfe.
Schwerpunkt der Übung war vor allem die Koordinierung nationaler und
internationaler Einsatzkräfte sowie die Optimierung Abläufe im Rahmen der
Europäischen Gemeinschaftsverfahren.
Für Deutschland waren die Leitungs- und Koordinierungsstäbe (LuK) der
Landesverbände Bremen/Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,
Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern/Schleswig-Holstein mit ihren Geschäftsstellen
sowie die LuK des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und der
THW-Leitung mit mehr als 200 Kräften beteiligt.
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