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Am 11.09.2009 gegen 16:30 Uhr machten sich die Lahnsteiner THW Helfer
Andreas Nedell und Harald Dummermuth von der Fachgruppe Wasserschaden /
Pumpen auf den Weg zum THW Ortsverband Donauwörth, wo sie gegen 21:30 Uhr
eintrafen. Neben den Helfern aus Lahnstein waren aus allen anderen
Länderverbänden der Republik deren Vertreter angereist, um ebenfalls die
Anlage für ihren Länderverband in Empfang zu nehmen.
Die mobilen Hochwasserpegelanlagen sollen es in Zukunft ermöglichen, bis
zu fünf verschiedene Pegelstände in der Stadt zu überwachen. Auch der
Einsatz und die Funktion von Pumpen können mit Hilfe dieser Anlage aus der
Ferne, ohne Personaleinsatz an Ort und Stelle, überwacht werden. Nähere
Informationen gibt es auch auf
www.THW-Pegel.de.
Nach der Übernachtung in der Unterkunft der Johanniter Unfallhilfe fand man
sich am 12.09.09 um 8:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück in der Unterkunft des
THW Donauwörth ein.
Gegen neun Uhr war es dann soweit, Thomas Koller und Christoph Schedl,
zwei der „geistigen Väter“ der Anlagen, begannen mit der theoretischen
Einweisung an den mobilen Hochwasserpegelanlagen. Hier wurden nähere
Ausführungen zu den Meßsonden, den Sendeanlagen und der Empfangsanlage
durchgesprochen und erklärt.
Um elf ging es dann ins Bayrische Rote Kreuz, wo im Rahmen einer Feierstunde
die Anlagen übergeben wurden. Der Ortsbeauftragte von Donauwörth begrüßte
die anwesenden Vertreter verschiedener Hilfsorganisationen, der Polizei, der
Politik und die THW Helfer. Er stellte Christoph Schedl und sein Team vor,
die in jahrelanger Arbeit diese Pegelanlagen ausgetüftelt und erprobt haben,
so daß sie jetzt an die THW Länderverbände ausgeliefert werden können.
Auch der Oberbürgermeister von Donauwörth, selbst Mitglied im Ortsverband
des THW, begrüßte die Anwesenden und lobte die Arbeit der Truppe aus
Donauwörth.
Anschließend übergaben die hauptamtlichen Vertreter des THW, aus der Leitung
in Bonn Helmut Pfitzmeier, Referat Einsatz und Einsatzgrundsätze, sowie Ulf
Langemeier, Referat Technik E5, die Anlagen an die THW Helfer aus den
einzelnen Länderverbänden. Dies geschah in symbolischer Form, einen
Zollstock zum messen, Pegelsonde und Sender, einen Bleistift, notieren der
Pegelstände, Laptop.
Nach einer Stärkung aus der THW Küche ging es dann anschließend hinaus ans
Gewässer, um die Sache auch in der Praxis anzuwenden und auszuprobieren.
Gegen Abend ging es zurück in die Unterkunft, wo die „Einheimischen“ einen
Bayrischen Abend vorbereitet hatten. Rudi das Schwein und Bier vom Faß
trugen zur Stärkung bei. Aber auch im Laufe des Abends wurden noch die
letzten Feineinstellungen an den Pegeleinrichtungen durchgeführt, bevor es
zu Bett ging.
Am 13.09.09 nach dem Frühstück verluden alle ihre Anlagen in die
Fahrzeuge und machten sich auf den Nachhauseweg. In Lahnstein angekommen
setzten Nedell und Dummermuth gleich zwei Pegel, eine im Teich, eine in der
Zisterne des OV Lahnstein, um die Anlage die Woche über zu testen. Der Test
verlief einwandfrei. Am Sonntag wurde die mobile Hochwasserpegelanlage
gleich im Rahmen des Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Wache Nord
in Lahnstein dem Publikum vorgestellt. Wir danken den "Machern" des
Hochwasserpegels und den Organisatoren. Zeigt es doch exemplarisch was alles
aus den Ehrenamtsbereich des THW geleistet wird.
Fotos: Sebastian Birzele, THW Donauwörth, Text Harald Dummermuth THW
Lahnstein
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